Jun 182018
 
 

“In ihrem vierten Krimi mit der ebenso scharfsinnigen wie temperamentvollen Protagonistin Lou Beck entwirft die Berner Autorin Nicole Bachmann einen spannenden, mit etlichen überraschenden Wendungen aufwartenden Krimiplot – inklusive eines Grizzly-Angriffs – vor dem Hintergrund prekärer Lebensbedingungen und anhaltender Diskriminierung der indigenen Bevölkerung Kanadas. Souverän in die Handlung verwoben werden etwa Informationen über das soziale Elend der Ureinwohner, das Wiedererwachen des Stolzes auf die eigene Kultur und die Leidenszeit von First-Nations-Angehörigen in Internaten, die zur «Umerziehung» dienen.”

 

 

 

Alexander Sury, Der Bund,
23. Mai 2018

“Geschickt verwebt die Wissenschaftsautorin Nicole Bachmann Realität mit Fiktion und erzählt über Kanada und seine Ureinwohner Tatsachen, die kaum über die Grenzen Nordamerikas hinaus dringen. So aufregend wie gut recherchiert.” DITTA RUDLE, Buchkultur,
Heft 178, 2018.
“Kanada, das ist unberührte Natur – Wildnis, Einsamkeit und unendliche Wälder mit Bären drin. Für viele Leute ein Sehnsuchtsort, zumal Kanada auch noch als besonders liberales Land gilt. „Weites Land“, so der Titel eines Kriminalromans der Schweizer Wissenschaftlerin und Autorin Nicole Bachmann, räumt mit diesen Vorurteilen gründlich auf. Ein bisschen unberührte Natur und ein Bär kommen in der Geschichte auch noch vor. Aber die größte Stärke des Buches ist der komplexe Umgang mit Gegenwart und Vergangenheit der indigenen Völker in Kanada. Mit Armut, Alkoholismus, Missbrauch und einem kollektiven Umerziehungstrauma…”

 

 

Erla Bartmann, B5-Kulturnachrichten, Bayrischer Rundfunk, 2. Mai 2018.

„Ein gut recherchierter, spannender Krimi mit einer klaren politischen Aussage.“

 

Wolfgang Bortlik,
20 Minuten, 15. Mai 2018
“Tod bei den Eulen. Eine defekte Beziehung und eine rätselhafte Krankheit unter Indigenen führen Lou Beck im neuen Krimi «Weites Land» der Schweizer Autorin Nicole Bachmann nach Kanada. (…) Bachmanns medizinisches Wissen, ihre Neugier auf aktuelle Themen, andere Kulturen und die Natur machen die «Lou Beck»-Krimis zu einer lehrreichen Lektüre. Die Klassikliebhaberin und Geigerin komponiert sie wie eine Sinfonie, wie sie einmal im «SRF Regionaljournal» gesagt hat: «Mit einem harmlosen Anfang, bei dem man bereits ein wenig spürt, dass es Risse und Brüche gibt, dann kommen langsame Sätze, schnelle Sätze, und am Schluss sicher ein Finale». Süffig Geschriebenes, das bis zur Auflösung ungern aus der Hand gelegt wird.“  

 

 

 

Céline Graf, Berner Kulturagenda BKA,15.Mai 2018

 

 

 

 



 

 

 

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